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Soziale Gastrokonzepte

SOZIALE GASTROKONZEPTE

VIELE NEUE TRENDS ENTWICKELN SICH JEDES JAHR IN DER GASTRONOMIE. UNS VON DER NEXT ORGANIC IST ES ABER EBENSO WICHTIG AUCH PROJEKTE MIT SOZIALEM UND ÖKOLOGISCHEM CHARAKTER ABZUBILDEN. MIT GROSSER BEGEISTERUNG VERFOLGTEN WIR DIE ENTWICKLUNG VON ZWEI RESTAURANTPROJEKTEN, DIE WIR IHNEN HIER GERNE KURZ VORSTELLEN MÖCHTEN Text: Anne Hilbert Foto: Restlos Glücklich

RESTLOS GLÜCKLICH

In der Kienitzer Straße in Berlin hat das Team von Restlos Glücklich das erste Reste-Restaurant Berlins eröffnet. Hier wird gekocht, was sonst in der Tonne landen würde und in praktischer Weise aktiv gegen Lebensmittelverschwendung gekämpf. Laut einer Studie des WWF werden deutschlandweit fast ein Drittel aller Lebensmitteleinkäufe weggeworfen. Dabei reicht mitunter schon aus, wenn sie nicht normgerecht aussehen. Dass das nicht sein muss, fand auch Leonie Beckmann und gründete vor zwei Jahren den Verein „Restlos glücklich“. Per Corwdfunding wurden im vergangenen Sommer 30.000 Euro eingesammelt: das Startkapital für ein eigenes Restaurant. Ein geeignetes Lokal fand sich in Berlin Neukölln und wurde am 1.April feierlich eröffnet. Die Lebensmittel stammen von Bauern aus der Region und Biomärkten in der Umgebung. Die Gewinne des Restaurant fliessen in Bildungsarbeit und das Team arbeitet größtenteils ehrenamtlich. Alles in allem ein wirklich tolles Projekt. Schaut doch einfach mal vorbei: Restlos Glücklich, Kienitzer Str. 22, Berlin Neukölln, geöffnet jeweils Freitags & Samstags 18-22 Uhr. Informationen: www.restlosgluecklich.de

ÜBER DEN TELLERAND KOCHEN

Sich auf Augenhöhe begegnen und gemeinsam kochen: das ist ein Grundsatz von dem Projekt „Über den Tel lerrand kochen“. Die Kochtöpfe dieser Welt sind so unterschiedlich wie die Menschen, die ihr Essen darin zubereiten. Gestartet alsModellprojekt versucht Über den Tellerrand kochen durch das Medium Kochen die KulturenGeflüchteter und Beheimateter zusammen zu bringen. Denn kochen verbindet auch ohne Sprache. Die ursprüngliche Idee kam den Gründern im Oktober 2013 während ihres Studiums an der FU Berlin. Auslöser für die Idee ein Kochbuch mit Rezepten von Flüchtlingen zu gestalten, war das umstrittene Flüchtlingscamp am Oranienplatz. Nach einem erfolgreichen Crowdfunding auf Startnext wurde die erste Auflage an Kochbüchern mit dem Titel „Rezepte für ein besseres Wir“ verkauf. Die Menschen hinter dem Begriff Asyl kennenlernen, das ist den Mitarbeitern wichtig. Aktuell arbeitet das Projekt im Kitchen Hub und fnanziert durch Kochbücher und Kochkurse die Über den TellerrandCommunity. Hier arbeiten 30 Ehrenamtliche daran, dass mehr als 400 Leute zusammen Fußball spielen oder Gärtnern können. Nur eine langfristige Integration hilf den Flüchtlingen in Deutschland. Mittlerweile fnden die Kochkurse zweimal wöchentlich statt und kosten pro Person 75 Euro.
Informationen: www.ueberdentellerrand.org

 

 

 

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